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Begriffe & Methoden

Was ist Genogrammarbeit? Wie hilft das Systembrett? In meinem Glossar erkläre ich leicht verständlich die wichtigsten Begriffe der systemischen Körperarbeit.

Ein kleiner Wegweiser durch meine Arbeit

In der systemischen Beratung und der Körperarbeit begegnen uns oft Begriffe, die im ersten Moment vielleicht abstrakt klingen. Doch hinter jedem dieser Wörter steckt eine Einladung: die Einladung, sich selbst neu zu entdecken, festgefahrene Muster zu lockern und den eigenen Atem wieder als Kraftquelle zu erfahren.

Dieses Glossar soll dir helfen, die Methoden und Ansätze, die wir in unserer gemeinsamen Arbeit nutzen, besser zu verstehen. Es dient als kleine Orientierungshilfe, um Berührungsängste abzubauen und Vorfreude auf die Möglichkeiten zu wecken, die in dir stecken.

Tauche ein und entdecke den Unterschied, der den Unterschied macht.

Arbeit mit inneren Anteilen

Eine Methode, bei der man davon ausgeht, dass unsere Persönlichkeit aus verschiedenen „Stimmen“ besteht (z. B. der innere Kritiker, das verletzte Kind, der Antreiber). Ziel ist es, diese Anteile besser zu verstehen und in Einklang zu bringen.

Externalisierung

Ein Prozess, bei dem ein Problem „nach außen“ verlagert wird (z. B. durch Symbole oder Benennung). Man merkt: „Ich bin nicht das Problem, das Problem ist das Problem.“ Das schafft Distanz und Handlungsspielraum.

Genogramm

Eine Art grafischer Stammbaum, der über drei Generationen hinweg familiäre Beziehungen, Muster und Ressourcen darstellt. Es hilft, die Herkunft eigener Verhaltensweisen besser zu verstehen.

Lebensfluss

Eine Visualisierungsmethode, bei der die eigene Biografie wie ein Fluss betrachtet wird. So lassen sich Wendepunkte, Hindernisse und Kraftquellen im Rückblick neu bewerten.

Methode Schlaffhorst-Andersen

Ein ganzheitliches Konzept zur Atem-, Sprech- und Stimmbildung. Es nutzt die Wechselwirkung zwischen Atmung, Bewegung und Stimme zur Regeneration und Entfaltung der Persönlichkeit.

Ressourcen-orientierung

Der Fokus liegt nicht auf den Defiziten oder Fehlern, sondern auf den Stärken, Talenten und Kraftquellen, die ein Mensch bereits besitzt, um eine Lösung zu finden.

Systembrett / Familienbrett

Ein Holzbrett, auf dem Figuren aufgestellt werden, um Beziehungen oder Probleme räumlich darzustellen. Dies macht komplexe Situationen oft auf einen Blick „begreifbar“.

Tetralemma

Eine systemische Fragetechnik für Entscheidungssituationen. Statt nur zwischen „A“ oder „B“ zu wählen, werden weitere Optionen wie „Beides“, „Keines von beidem“ oder eine völlig neue Perspektive („Das Fünfte“) betrachtet.

Atemschiffchen

Ein Begriff aus der Methode Schlaffhorst-Andersen, der die Atembewegung mit einem sanft auf den Wellen schaukelnden Schiffchen vergleicht. Es symbolisiert den freien, ungestörten Rhythmus des Atems, der ohne Anstrengung kommt und geht – ein Bild für tiefe Entspannung und Vertrauen in die körpereigenen Impulse.

Atempause

Die kleine Stille nach dem Ausatmen. In der Methode Schlaffhorst-Andersen ist sie der Moment der Regeneration, in dem wir warten, bis der neue Atemschöpfimpuls von ganz alleine kommt. Sie lehrt uns das „Lassen“ statt des „Machens“.

Dreiklang

Die natürliche Abfolge des Atems: Einatmen – Ausatmen – Atempause. Wenn dieser Dreiklang harmonisch fließt, sind Körper und Geist in Balance.

Atemschrift

Die individuelle Art und Weise, wie ein Mensch atmet. Sie ist so einzigartig wie eine Handschrift und spiegelt unser aktuelles Befinden, unsere Gefühle und unsere Geschichte wider.

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BLOOM

Raum für Stimme, Kunst und Entfaltung

Voßstraße 11a

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